Eine Außenstelle der Forschungsgruppe in Kathmandu/Nepal
Seit vielen Jahren wird durch die „ Shanti Lepra Hilfe Dortmund“ in Kathmandu/Nepal ein Krankenhaus unterhalten in dem hilfsbedürftige Menschen sowohl ambulant als auch stationär kostenlose medizinische Hilfe erhalten. Anfang 2009 habe ich dort begonnen Akupunktur in die Behandlung aufzunehmen und versucht den nepalesischen Ärzten die Grundkenntnisse der Schmerzbehandlung bei ausgewählten Krankheitsbildern zu vermitteln. Ein kleines Kompendium, das ich für die Kollegen verfasst hatte, diente als Therapiegrundlage. Es gab keine schwierigen Behandlungskonzepte und keine energetischen Überlegungen lediglich eine Art „Barfuß-Akupunktur“, die aber mit entsprechender Nadelstimulation angewandt, gute Ergebnisse in der Schmerztherapie lieferte und die Kollegen überzeugte.
Leider ist die Fluktuation der Ärzte groß und ich stehe in der Wissensvermittlung immer wieder am Anfang. Akupunktur ist in Nepal noch wenig präsent oder für die arme Bevölkerung unbezahlbar.
Durch ein bis zweimalige Aufenthalte pro Jahr versuche ich dort das Akupunkturwissen aufrecht zu erhalten und zu vertiefen. Das Interesse der Kollegen ist angesichts der Behandlungserfolge sehr groß, es bedarf dennoch ständiger Motivation und persönlichem Einsatz.