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Akupunktur - Herkunft und Geschichte / Akupunktur heute

in Akupunktur 09.06.2011 15:53
von Gisela Kraus • 224 Beiträge

Akupunktur - Herkunft und Geschichte
Die Akupunktur wurzelt in dem 2000 Jahre alten Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte. Erstmalig wurden in dem berühmten Buch "Huang Di Nei Jing" (ca. 300 v. Chr.) die Weisheiten dieser Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur über alle kulturellen Grenzen hinweg die Heilungsmöglichkeiten auch der "westlichen Medizin".

Akupunktur heute - Akupunkturexperten und die Weltgesundheitsorganisation (►WHO) empfehlen die Akupunkturtherapie bei über 40 Krankheiten. In der Schmerztherapie und für die Heilung chronischer Erkrankungen ist die Akupunktur heute unverzichtbar.

Vorteile der Akupunktur - Die Akupunktur ist bei sachgemäßer Anwendung praktisch nebenwirkungsfrei. Eine besonders schmerzfreie und schonende Therapie ermöglichen speziell geschliffene Akupunktur-Einmal-Nadeln. Eine Übetragung von Krankheiten ist hierdurch ausgeschlossen.

Wirkungsweise und Heilung
Deutschlandweite Modellvorhaben dienen der wissenschaftlichen Erforschung der Akupunktur. Forschungsergebnisse zeigen ihre Wirksamkeit. Nach neuesten Erkenntnissen fördert die Akupunktur über immunologischen Mechanismen (Zytokine, Wachstumsfaktoren) die Regeneration geschädigter Gewebe.

Schmerzlinderung
Die feinen Akupunkturreize hemmen bereits im Rückenmark die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Gehirnzentren produzieren nach der Akupunkturbehandlung psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endorphine, Dynorphin, Enkephalin, ACTH, u.a.).

Dauer und Art der Behandlung
Eine Akupunktursitzung dauert in der Regel 30 Minuten. Eine Behandlungsserie umfasst 6-20 Sitzungen. Neben dem reinen Setzen der Nadeln ist häufig eine chinesische Diagnostik erforderlich. Zusätzlich wird häufig die chinesische Moxatherapie (Wärmetherapie) oder Schröpfkopftherapie eingesetzt. Sonderformen sind die Ohrakupunktur oder die Neuroakupunktur.

Das können Sie selbst zum Erfolg der Behandlung beitragen
Achten Sie darauf, dass Sie bei der Behandlung entspannt liegen oder sitzen. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab. Nehmen Sie das typische De-Qi-Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck) wahr. So gelingt es Ihnen, den durch die Akupunktur angeregten Energiefluss in ihrem Körper zu spüren. Auch wenn Sie nach einer Behandlung plötzlich und unerwartet beschwerdefrei sein sollten - schonen Sie sich noch. Während und nach der Akupunkturbehandlung heilt ihr Körper - gönnen Sie ihm hierfür Zeit und Ruhe!

Behandlungskosten
Private Versicherer übernehmen die Akupunktur bei Schmerzerkrankungen nach der Gebührenordnung (GOÄ). Praktisch alle gesetzlichen Kassen bezahlen die Akupunktur (Setzen der Nadeln) bei den chronischen Erkrankungen des tief sitzenden Rückenschmerzes und Gelenkverschleiß in den Knien.

Nach den Empfehlungen der ►WHO und der ►Forschungsgruppe Akupunktur hilft Akupunktur bei

* Allergien (Heuschnupfen)
* Asthma und Bronchitis
* Magen- und Darmerkrankungen
* Blasenentzündungen
* Div. Hauterkrankungen
* Schulter-Arm-Syndrom
* Nackenschmerz, -steife
* Chron. Kreuzschmerz, Ischialgie
* Arthroseschmerz
* Tennis- und Golferarm
* Migräne, Trigeminusneuralgie
* Hals- Nasen- Ohrenerkrankungen
* Augenerkrankungen
* Menstruationsbeschwerden
* Sanfter Geburt
* Schlafstörungen
* Gleichgewichtsstörungen

© Forschungsgruppe Akupunktur


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