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Gesundheitsprojekt Singende Krankenhäuser e.V.

in Was gibt es Neues 22.06.2011 13:15
von Gisela Kraus • 224 Beiträge

Seit Mai 2010 gibt es das innovative Gesundheitsprojekt Singende Krankenhäuser
e.V. - internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen
e.V., das sich für die Verbreitung heilsamer und gesundheitsfördernder
Singangebote an Krankenhäusern, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen
und sonstigen Gesundheitseinrichtungen (z.B. Rehabilitationskliniken)
engagiert.
Herr Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Gerald Hüther von der Universität Göttingen,
Mannheim/Heidelberg, renommierter Neurobiologe und Mitglied des wissenschaftlichen
Beirats von Singende Krankenhäuser e.V. stellt zu den positiven
Wirkungen des Singens fest: “Es gibt kein besseres und wirksameres Mittel,
das psychoemotionale Belastungen auflöst, Lebensmut stärkt und Selbstheilungskräfte
aktiviert als das Singen.”
Singende Krankenhäuser e.V. versteht die heilsamen und gesundheitsfördernden
Singangebote an den Gesundheitseinrichtungen daher als ergänzendes und
unterstützendes Angebot zu den hochwertigen Leistungen der Schulmedizin.
Die gemeinnützige Organisation zertifiziert Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen,
wenn diese sich für die Förderung von Singangeboten
an ihrer Einrichtung stark machen durch das Qualitätssiegel „Singendes Krankenhaus
oder „Singendes Altenheim“.
Der Verein fördert auch spezifische therapeutische Angebote des Singens mit
demenziell erkrankten Menschen, mit sprachgestörten Schlaganfallpatienten,
mit psychisch kranken Menschen, Frühchen oder Komapatienten. Für das Singen
in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern hat Singende Krankenhäuser
für das Jahr 2011 ein neues Weiterbildungsprogramm aufgelegt, das
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aus insgesamt fünf Modulen besteht.
Deutschlandweit kooperiert Singende Krankenhäuser e.V. bereits erfolgreich
mit einer Reihe von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, etwa mit
dem Klinikum Christophsbad Göppingen, dem Vinzenz von Paul Hospital Rottenmünster,
der Olgabad Rehaklinik Bad Wildbad, dem Uniklinikum Köln, der
Paracelcus Klinik München. Darüber hinaus sind Kliniken in Österreich, wie
etwa das Bezirkskrankenhaus Lienz, und in der Schweiz zu nennen. International
gibt es bereits Landesbotschafter von Singing Hospitals e.V. in den
U.S.A., Argentinien, Großbritannien, Holland, Österreich, Schweiz und anderen
Ländern, sowie einen hochrangig besetzten wissenschaftlichen Beirat aus
weltweit führenden Sing- und Gesundheitsforschern, Musikwissenschaftlern,
Neurobiologen und Musiktherapieprofessoren.
Die Arbeit von Singende Krankenhäuser e.V. beruht auf den neuesten neurowissenschaftlichen
und musikwissenschaftlichen Erkenntnissen. Seit einiger
Zeit beschäftigt sich die interdisziplinäre und internationale Forschung intensiv
mit den Aspekten des Singens und hat unter anderem folgende positive Auswirkungen
des Singens auf den Menschen festgestellt:
- Stärkung des Immunsystems
- Glückscocktail im Gehirn (z.B. Freisetzung von Serotonin, Oxytocin, Beta-
Endorphin)
- Stärkung des Herz-Kreislaufsystems
- Verbesserte Atmung
- Synchronisierung von Körperrhythmen
Zur Generierung von evidenzbasierten Erkenntnissen hat Singende Krankenhäuser
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephen Clift, Professor of Health
Education, Canterbury Christ University, GB, und Prof. Dr. Gunter Kreutz,
Universität Oldenburg, ein internationals Forschungsprojekt auf den Weg gebracht,
das die Arbeit der Singgruppen wissenschaftlich begleitet und sich intensiv
mit dem Einfluss des Singens auf das Wohlbefinden beschäftigt.
Weitere Informationen zur Arbeit von Singende Krankenhäuser e.V. und den
Förderern und Unterstützern dieser Idee finden sich unter:
www.singendekrankenhaeuser.
de.!!


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