#1

Makula-Degeneration

in Akupunktur 01.08.2011 16:31
von Gisela Kraus • 224 Beiträge

Makula-Degeneration; 28.6.2011
Neues am Schluß: Aussicht auf Rettung - Krankheiten Tips - Gesundheit Tips - Medizin
Neue Volksseuche als apokalyptische Katastrophe

Bei Makula-Degeneration hilft nur noch beten
In jungen Jahren schon senile Augen – Wichtigster Teil der Netzhaut stirbt ab Fast blind wegen Sonne, Computer, Disco-Laser, TV, Rauchen, Streß, Umwelt Mindestens 50 Millionen Menschen weltweit leiden unter der senilen oder altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD, DMS), davon mehr als 4 Millionen in Deutschland. In den westlichen Industriestaaten ist jeder Dritte oder Vierte der über 75-Jährigen betroffen. Schon 50-Jährige und Jüngere erkranken. Je länger man lebt, desto größer wird das AMD-Risiko.

Die Makula (gelber Fleck) ist der wichtigste Teil der Netzhaut; sie ist die Stelle des schärfsten Sehens und besteht aus Millionen Sehzellen, die bei der AMD unterernährt sind und deshalb absterben.

Die Ursachen sind unklar; offenbar wirken mehrere Ursachen zusammen. Unter anderem wurden das Alter, Vererbung, Umwelteinflüsse wie die Lichtexposition, Rauchen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Bakterien, Laserlicht in Diskotheken und seelische Belastung genannt. Hinzugefügt seien (unsere private Meinung): Abnutzung und Überanstrengung, langes Sitzen vor dem Computer, TV-Konsum. Die Überbeanspruchung durch Computer, Spielautomaten usw. läßt die Augen schneller altern. Wer Kinder vor den Computer setzt, versündigt sich an ihnen. Früher oder später endet die AMD – meistens - in Blindheit, aber nicht totaler Blindheit.

Es gibt bisher kein Heilmittel. Die Krankheit schreitet unterschiedlich schnell fort. Meistens – nach Jahren – wird auch das andere Auge befallen. Patienten können nicht mehr autofahren und lesen, aber sich meist noch räumlich orientieren.

Erstes Anzeichen: Die Patienten sehen mit einem Auge verschwommen und beim Lesen wird eine Zeile wellenförmig. Nachweis beim Amsler-Gitter-Test, wo der Patient ein Gitternetz verzerrt oder verschwommen sieht.

Für die bei 80 bis 85 Prozent der Patienten auftretende trockene Form (degenerazione maculare atrofica o non essudativa o secca) gibt es keine Behandlungsmöglichkeit. Nur Lupen können beim Lesen helfen. Die trockene Form kann in die feuchte Form übergehen.

Bei der hochgefährlichen feuchten, exsudativen Form (degenerazione maculare neovascolare o essudativa o umida) bilden sich krankhaft veränderte Blutgefäße; Blut und Flüssigkeit dringen in die Netzhautumgebung. Innerhalb weniger Wochen oder Monate kann man blind sein. Patienten mit Gefäßwucherungen müssen laut Medizinischer Universität Lübeck damit rechnen, daß sie die Sehschärfe auf beiden Augen innerhalb von zwei Jahren zu 70 Prozent verlieren.

Bei jedem hundertsten Patienten stoppt vielleicht eine Laserbehandlung das Fortschreiten der Degeneration für zirka zwei Jahre. Mit dem Laserstrahl (Behandlung von geübter Hand ratsam) werden leckende Stellen verödet, aber gleichzeitig gesunde Zellen zerstört. Diese Therapieform tritt zunehmend in den Hintergrund.

Bei jedem Zehnten hält die komplizierte Photodynamische Therapie (PDT) die Degeneration eine Zeitlang auf; Anwendung aber nur in einem frühen Stadium, wenn es noch keine Narben gibt. Die Spritzen ins Auge müssen wiederholt werden; es kann Nebenwirkungen geben. Einem Zeitschriftenartikel zufolge hemmt der Wirkstoff Pegaptanib den Wachstumsfaktor VEGF 165, der für die krankhafte Neubildung von Blutgefäßen verantwortlich ist. (rtv Nr. 28, 15.-21.7.2006)

5-Punkte-Programm gegen die Makula-Degeneration

Riskante Eigenexperimente – Nachahmung auf eigene Gefahr

1. Augen schonen: nicht überanstrengen; möglichst wenig am Computer arbeiten und fernsehen; keine Erschütterungen (nicht Holz hacken, nicht schwere Lasten heben oder tragen); viel Ruhe und Erholung; viel ins Grüne schauen, im Wald spazierengehen; Druck auf Augen vermindern, entspannen, lockern, palmieren (Hände vors Gesicht, ins Schwarze sehen, möglichst oft, auch sehr lang), „großer Schwung“, jede Starrheit und Verkrampfung vermeiden, denn „die meisten Sehstörungen … sind veränderlich. Die falsche Tätigkeit des Auges beruht auf Verkrampfung und Versteifung. Die Behandlung muß eine Entspannung sein.“ Georg Fock: Scharfe Augen ohne Brille, Heinrich Schwab Verlag, Gelnhausen, 1964, S. 13); Sonnenlicht meiden oder bei starker Einstrahlung Sonnen- oder Gletscherbrille aufsetzen (am besten Gletscherbrille, die über die normale Brille paßt, gibt es aber nur in wenigen Sportgeschäften), andrerseits erhöhen Sonnenbrillen die Lichtempfindlichkeit und verschlechtern die Sicht bei Kurzsichtigen;

2. Augen stärken, Durchblutung fördern durch Bewegung, Wandern, Sport und Augenübungen nach Dr. Bates und Dr. Fock: Augen rundum schweifen lassen, vor allem in der Natur, mit Stock Kreise oder Zickzacklinien beschreiben; viel blinzeln; Augen vor Austrocknung schützen; Ärzte empfehlen Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck; evtl. kalte Bäder (siehe unten unter Kneipp), Augen öfters mit kaltem Wasser benetzen (dies ist aber verboten bei Glaukom!); evtl. Heilpflanzen einsetzen (ein Bauer empfahl, bei Augenleiden Schöllkraut zusammenzupressen und den Saft aufs Auge zu träufeln); evtl. Akupunktur: Spezialisten sind die Grazer Ärztin Dr. Henrike Krenn (fünf Nadeln über den Augen, eine in der Handinnenfläche, zehn Tage lang zwei Sitzungen pro Tag) und der Kölner Heilpraktiker und Augenoptiker Jürgen Hancke (20 – 40 Sitzungen, mit Therapiebrille, viel von ihm im Internet); Auflagen von Luvos-Heilerde; leichte Massage des Augapfels; evtl. Brille weglassen, nur aufsetzen wenn notwendig; Ball fangen, Ballspiele; Kleingedrucktes lesen ohne Anstrengung;

3. Ablagerung von Abbauprodukten vermindern: der Arteriosklerose vorbeugen; Cholesterin vermeiden, also tierische Fette und Eiweiß (fettes Fleisch, Butter, Käse, Milch) ersetzen durch Nüsse, Magermilch, Magermilchpulver, Sojamilch und dergleichen; nicht zuviel ungesättigte Fettsäuren aufnehmen, möglicherweise auch nicht pflanzlicher Art; viel trinken; Heilpraktiker empfehlen allen Menschen, täglich 3 Liter reines Quellwasser zu trinken, davon 1 l vor dem Frühstück, um Giftstoffe wegzuschwemmen; Kneipp hingegen warnt davor, zu viel zu trinken; Fehler in der Lebensführung vermeiden, nicht rauchen, auf Alkohol verzichten;

4. fehlende Nährstoffe zuführen: Blut verbessern (Kneipp empfiehlt unter anderem Brennesseln, im Sommer gekocht, im Frühjahr als Salat; Erdbeeren; dickes Blut schadet) und unterernährte Netzhaut mit Vitaminen, Spurenelementen versorgen durch Umstellung der Ernährung auf viel Gemüse (basisch), zumindest teilweise roh, natürlich auch Karotten, Tomaten usw.; besonders grünes Gemüse schützt, also chlorophyllhaltige Pflanzen, Spinat, auch Kohl, Erbsen, Kopfsalat (siehe Schallplatte von Are Waerland über das grüne Blatt); ausreichend Obst verzehren, z. B. Aprikosen (Marillen); riskante Ernährungsempfehlung: auf Vollkornbrot und mit Olivenöl hergestellte Ciabatte (Ciabattine) kaltgepresstes Olivenöl gießen und darauf Gemüsescheiben aller Art legen; gelegentlich Vitamintabletten mit dem Pflanzenfarbstoff Lutein und evtl. Zink einnehmen, in Drogerien sind Sehkraft-Dragees erhältlich (z. B. von Zirkulin)

5. beten: alles liegt in Gottes Hand. Die seelisch-geistige Komponente nicht unterschätzen, selbst beitragen, was man kann: Gehirn und Gemüt reinigen, nichts mehr anschauen, was den Augen schadet, d. h. materiell nichts Grelles, spirituell nichts Unreines. Gebet: Hl. Ottilie, hl. Lucia, hl. Eulalia, hl. Franziskus, bittet für mich bei Gott, befreit mich aus der Not! Hl. Erzengel Raphael, heile meine Augen! Verschon von Blindheit mich, mein Herr, laß wirken mich zu Deiner Ehr!

Stichworte:

Akupunktur-Behandlung bieten neben vielen anderen an: Karin Brucker, c/o Chiron Medical GmbH, Im Harperoth 27, D-53639 Königswinter. medienbuerobrucker@freenet.de , www.chiron-medical.com und der Mitverfasser ihres Buches „SOS aus dem Auge“, der Allgemeinarzt Hans-Peter Wutta, Holstenstr. 77, D-24103 Kiel, akumedia@aol.com , www.akumedia.de

Antioxidantien (z. B. die Vitamine A, C und E) bekämpfen freie Radikale. Die Sonneneinstrahlung fördert die Bildung von freien Radikalen. Sauerstoffradikale und Antioxidantien, kompliziert, siehe Fachbuch von Holz et al. 15ff.

Augentrost. Rezept auf eigene Gefahr: Augentrost sammeln von August bis September. 1 Teelöffel getrockneter Augentrost wird einige Minuten in ½ Liter Wasser gekocht und dann geseiht. Absud lauwarm bei Augenentzündungen und bei Lichtempfindlichkeit. Eine Tasse desselben Absuds schluckweise während des Tages trinken. (Ebba Waerland: Die Waerland-Therapie, Humata Verlag Harold S. Blume, Bern, Freiburg, Salzburg, S. 226)

Blut, dickes: Wer immer kalte Füße hat, sei gewarnt. Die Gesundheitsjournalistin und Buchautorin Karin Brucker rät dazu, die Leber nicht mit schwer verdaulichen Speisen und Alkohol zu belasten, damit sie ihre Entgiftungsaufgabe voll erfüllen kann. Gluten (in Getreide) wie auch Milcheiweiß (von Milch und Käse) fördere das Verkleben roter Blutkörperchen, so dass diese nicht mehr durch die Haargefäße hindurch kämen. Die Folge: Der Körper werde schlechter durchblutet und auch der Augenhintergrund, was dann zur Degeneration der Makula führe. Karin Brucker, Verfasserin des empfehlenswerten Buches „SOS aus dem Auge“, empfahl bei einem Telefongespräch am 23.1.2007 glutenfreie Ernährung. Sahne und Butter, Eier, Reis und Mais hielt sie für unproblematisch (natürlich als Ergänzung zu Gemüse, Salat, Obst).
Als unsere Versuchsperson dies etliche Wochen ausprobierte, wackelten die Zähne, offenbar wegen Kalziummangel. Die Versuchsperson nahm den Verzehr von Getreide- und Milchprodukten in beschränktem Umfang wieder auf, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Wir werden weiter über dieses Experiment berichten.

Fette, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren: kein klares Bild bei Holz et al. 16f. Es soll eine Studie geben, bei der pflanzliche Fette schlecht abschneiden.

Feuchte (exsudative) Form der AMD ist häufigste Ursache für Erblindung im Sinne des Gesetzes. (Roche Lexikon Medizin 2003)

Gebete: Heilige Ottilie, bitte für mich bei Gott, hilf mir aus der Not! Meine Augen werden schwach, sind verwundet tausendfach, sehen so viel Schlechtes, Gift; Satans Pfeil sie täglich trifft. Verschon von Blindheit mich, mein Herr, laß wirken mich zu Deiner Ehr! (Man kann auch noch andere Heilige anrufen, zum Beispiel die heilige Lucia von Syrakus, die ebenfalls am 13. Dezember Namenstag hat, oder die hl. Eulalia.) – Etika-Rosenkranz mit dem unablässigen Gebet: Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner!

Grün ist am angenehmsten für die Augen. Erholsam ist es, ins Grüne zu schauen, etwa auf eine Wiese.

Halsgymnastik:
Pater Häberle rät: Kopf 3 x nach hinten, 3 x nach vorn, 3 x nach links, 3 x nach rechts, 3 x Kopf kreisen von rechts nach links und 3 x von links nach rechts

Hildegard-Medizin. Topas-Wein gegen Sehtrübung, Sehkraftminderung (Caligo), Starbildung. Farnkraut im Sommer über Augen legen. (Hertzka/Strehlow: Große Hildegard-Apotheke, Freiburg 1992)

Internet-Informationen: unter anderem www.feuchte-amd.de; www.netdoktor.de, www.mu-luebeck.de/aktuelles/makulade.htm, www.m-ww.de/krankheiten/augenkrankheiten/ , www.uni-regensburg.de/ , www.julius-hellenthal.de/buch3/node40.html

Johanniskraut steigert die Lichtempfindlichkeit, teilt Bauernrebell Sepp Holzer in seinem Buch „Wo ein Wille, da ein Weg“ mit (Kneipp Verlag, Leoben, 2006, S. 153)

Kneipp-Kur. Wer will, kann auf eigene Verantwortung Pfarrer Sebastian Kneipps Methoden ausprobieren, in seinen Büchern „So sollt ihr leben“ und „Meine Wasserkur“. Kneipp empfiehlt zur Stärkung vor allem: Augen in der Früh mit einer Handvoll kaltem Wasser auswaschen; geöffnete Augen wenige Sekunden in kaltem Wasser baden; Körper mit kaltem Wasser waschen; Halbbäder bis zur Magengegend in kaltem Wasser; 1 ½ Stunden Hemd tragen , in Salzwasser getaucht oder in Wasser, in dem Heublumen gesotten wurden; Augen auswaschen mit Augenwasser, in dem etwas Aloe (1 Messerspitze in 1 Medizinglas, schütteln, mit heißem Wasser übergießen) oder Alaun (1 Messerspitze auf ¼ l warmes Wasser) aufgelöst wurden, oder Fenchelwasser, oder Wermuttee, evtl. Honig-Augenwasser; kurzer, schwacher Augenguß mit kaltem Wasser aus Schlauch; kaltes Fußbad; Wassertreten; barfuß gehen

Laser-Disco-Macula. Schädliches Laser-Licht in Diskotheken wirkt sich bereits auf die Jugend aus. (Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage, München-Jena 2003)

Leber: siehe dickes Blut

Lesen: Während Fock (74f.) schreibt, man solle das Lesen mit der Brille auf das unumgänglich Notwendige beschränken, liest man bei Holz et al. (232): „! Das Lesen schadet dem Auge nicht.“ Es gibt die verschiedensten Sehhilfen für AMD-Patienten.

Licht: P. Thomas Häberle warnt vor grellem Licht. Als Schreibunterlage empfiehlt er ein mildes Grün.

Literatur: Hauptsächlich auf Akupunktur setzen Karin Brucker und Hans-Peter Wutta in dem 96 Seiten starken Buch „SOS aus dem Auge“, Haug Verlag Stuttgart, 2004. Sehr übersichtlich. Komplizierte Zusammenhänge werden einfach erklärt. Zu Seite 87: Das Palmieren macht man mit geöffneten Augen
Es gibt ein fast 50 Euro teures Fachbuch für Ärzte aus dem Springer Verlag Berlin: F. G. Holz, D. Pauleikhoff, R. F. Spaide, A. C. Bird: Altersabhängige Makuladegeneration. 2. Auflage 2004, 240 Seiten, mit 107 Abbildungen und 20 Tabellen. Im Geleitwort wird eingestanden, daß man weit davon entfernt ist, die Krankheit „wirklich zu verstehen oder gar grundsätzlich heilen zu können“.
Äußerst nützlich dürften die Augenübungen sein, die Dr. med. Georg Fock - Helmstedt beschreibt in seinem Buch: Scharfe Augen ohne Brille, Heinrich Schwab Verlag, Lebensweiser-Edition, Gelnhausen, 1964; vieles beruht auf den Erkenntnissen des Pioniers Dr. Bates; auch der zentrale Blick und Sehtafeln spielen eine Rolle.
La Degenerazione Maculare Senile, il paziente informato.

Lutein: in grünem Gemüse wie Spinat und Broccoli, aber auch in Mais enthalten.

Netzhautablösung: Ursache ist ein durch Degeneration oder Schrumpfung des Glaskörpers hervorgerufenes Loch. Stark Kurzsichtige sollten schwerste körperliche Arbeit meiden, damit keine Blutungen im Glaskörper entstehen können. (Das große Mosaik-Gesundheitsbuch, München 2000, Seite 367)

Salzwasserbäder (riskant!): Die von P. Thomas Häberle gegen die verschiedenen Star-Arten empfohlenen lauwarmen Augenbäder (1 Teelöffel reines Salz in einer Schüssel auflösen, morgens und abends 1 Minute Augen eintauchen) hat der Berichterstatter nach zwei Monaten aufgegeben aus Angst vor einem Übergang der trockenen in die feuchte AMD. Österreichisches Bergsalz wäre noch besser als reines Salz aus dem Himalaya, ist aber schwierig zu bekommen; viel im Handel angebotenes Salz ist mit irgendwelchen Stoffen angereichert, unglaublich, was die Industrie sich alles leistet. Mit den Salzwasserbädern hat P. Thomas Häberle OSB bei verschiedenen Star-Kranken schon nach einem oder wenigen Monaten verblüffende Heilerfolge erzielt („Helfen und Heilen“, Veritas Verlag Linz, 24. Auflage, 1984, S. 133). Berichterstatter nahm sie nach langer Pause im Juli 2007 wieder auf, aber nur abends. Und zwar so: Im lauwarmen Wasser 1 Teelöffel reines Berg- oder Meersalz auflösen. Erst gesundes Auge in Becken oder Schüssel tauchen, Auge offenhalten, eine Minute ausharren (mit Atempausen), dann das kranke bzw. andere Auge; danach mit Handtuch trocknen, besonders die Augenbrauen. (Hintergrund: Ein Mediziner behauptete im Internet, bei der Makula-Degeneration handle es sich um eine Infektion, deshalb sicherheitshalber das gesunde Auge zuerst eintauchen.)

Sichtfeld: AMD = fortschreitender Verlust des scharfen Sehens. Trost: Die Ränder des Sehfelds bleiben klar, so daß man sich noch sicher bewegen kann, heißt es im Malteser Praxishandbuch Medizin & Gesundheit, London/Starnberg 2002.

Sonne: immer aggressiver, dürfte der Hauptfeind der Makula-Kranken sein. Mütze oder Hut unverzichtbar. Ein Augenarzt sagte, die Sonnenbrille sei gar nicht besonders gut für Kurzsichtige, aber man wird oft nicht um sie heurmkommen. Siehe Kasten unten.

Verkleben der Blutplättchen. Bauernrebell Sepp Holzer schreibt in seinem Buch „Wo ein Wille, da ein Weg“, dass die Zwiebel das Verkleben der Blutplättchen bekämpft. (Kneipp Verlag, Leoben, 2006, S. 38)

Wandern. Nichts empfehlen wir so sehr wie das Wandern im schattigen Wald oder in der Dämmerung, weil Körper und Augen dabei durchblutet werden. Dies ist unser Haupttip für Makula-Kranke und andere Sehgeschädigte.

Als Handreichung für Betroffene. Nur für private Zwecke. Aufgrund von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, Internet-Informationen und Büchern zusammengestellt von Rainer Lechner. Betroffenen sei empfohlen, Selbsthilfegruppen zu gründen, um Erfahrungen auszutauschen. Diagnose und Beginn der Experimente: Juni 2006.

Er ist ein richtiger Gesundheitsapostel, denn er macht auf die geistigen Ursachen der Krankheiten aufmerksam.

Wirksamste Therapie: http://www.vitanet.de/rundumsalter/gesun...ation/therapie/ berichtet: Als bislang wichtigste Therapieempfehlung bei der trockenen AMD gilt eine aktive und gesunde Lebensführung. Bewegung für die Kreislaufaktivierung, das Einstellen von Rauchen und eine vitaminreiche, gesunde Ernährung.

Informationsstand: 20.8.2007

Mitteilungen aus dem Leserkreis:

H. S., P.: Ich habe eine Anzeige über eine neue Behandlungsmethode bei Macula-Degeneration gelesen, die von Dr. Mitschischek im Jahre 2000 entwickelte Retinale Laser-Stimulation (RLS). Sich darueber im Internet zu informieren kostet ja nichts. Ihr eigener Augenarzt hat sicher auch davon gehoert und kann seine Meinung darueber abgeben. Information kann man erhalten bei: Dr. med. Erhard Mitschischek, Bahnhofstrasse 5, 31224 Peine, Tel. 05171/776565, website: www.derinsider.de.

Anmerkung: Bevor man sich für eine Methode entscheidet, sollte man die ganze Literatur durchgearbeitet habe. Bisher gibt es kein hundertprozentiges Allheilmittel.

Warnung
Die immer aggressiver werdende Sonne
ist vor allem im Sommer der grösste Feind deiner Augen!
Vorsichtsmaßnahmen:

· Hut aufsetzen

· gute Sonnenbrille tragen (für Kurzsichtige zwar nicht ideal, aber bei längerem Aufenthalt im Freien wohl unumgänglich)

· die Sonne möglichst im Rücken haben

· die Sonne vor allem in dem Mittagsstunden meiden



Die Sonneneinstrahlung erzeugt Freie Radikale. Diese zerstören die Sehzellen im Zentrum des Auges. Diese Stelle des schärfsten Sehens wird Makula genannt. Das Absterben der Sehzellen führt zur Degeneration der Makula und war bisher vorwiegend altersbedingt. Aber auch grelles Licht am Arbeitsplatz und in Diskotheken, jahrelange Überanstrengung der Augen am Computer sowie die wegen des Schrumpfens der schützenden Ozonschicht aggressivere Sonne können schon in jungen Jahren eine Makula-Degeneration auslösen.





Wie ein Wunder: Makula-Degeneration gestoppt

Vor vier Jahren wurde bei Patient X eine Makula-Degeneration diagnostiziert. Der Computergeschädigte geriet in Panik, denn er fürchtete aufgrund der Fachliteratur und der Informationen im Internet, dass die unheilbare Krankheit binnen zwei Jahren vom einen auf das andere Auge überspringen würde und er allmählich dieser Altersblindheit erliegen würde. Dem war nicht so. Denn der Patient hielt sich an die Ratschläge in ETIKA 27GL3 Werde gesund!

Dazu gehörten vor allem das Trinken von ¾ l – 1 l Wasser nach dem Aufstehen, das kalte Abwaschen am Morgen, das Frühstück aus Obst mit Sonnenblumenkernen und Rosinen, die Vormittagswanderung bzw. der mindestens 1 ½ stündige zügige Spaziergang, die Rohkost mit Kartoffeln als Mittagessen sowie das Meiden der Sonne, zumindest Befolgen des augenärztlichen Rates: Sonne im Rücken! Schirmmütze oder Hut! Dazu kam die nächtliche Sauerstoffzufuhr durch Schlafen mit offenem Fenster bzw. im Freien auf der Veranda. Dass der Patient nicht rauchte und fast radikal auf Alkohol und Fleisch verzichtete, versteht sich von selbst. Vielleicht trug auch das gelegentliche Einnehmen von Kapseln mit Lutein und Zeaxanthin (auch in Drogerien frei erhältlich) zum Erfolg bei.

Heute sind seine Augen dank des aktiven Lebens und der Vermeidung von Lebensführungsfehlern sowie Schadstoffen besser als damals. Der Augenarzt sagte kürzlich: „Ausgezeichnet! Sie brauchen erst in zwei Jahren wiederzukommen.“

Gibt es Schöneres? Hoch gelobt sei der Herr! (1/2010)

2011: Altersblindheit lässt sich jetzt „gut behandeln“

Die NWZ/Südwestpresse veröffentlichte am 27.6.2011 einen dpa-Bericht von Elke Richter, der Augenkranken Hoffnung macht. Auf einem Kongress in Nürnberg sagte der Fachmann Armin Scharrer: „Bei jeder Neuerkrankung kann man heute das Augenlicht erhalten.“ Denn seit 2006 „gibt es Medikamente, die mehrmals im Jahr schmerzfrei in den hinteren Glaskörperraum gespritzt werden und das Ödem in der Netzhautmitte vorübergehend abschwellen lassen“. Ein seit 2010 existierendes 3-D-Untersuchungsgerät kann jede Netzhautdicke bis auf einen tausendstel Mittelmeer bestimmen.

Index 2 -- Intenetseite Frau Dr. Karin Brucker, Königswinter; 01.08.2011


nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online:

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: gregor hesse
Forum Statistiken
Das Forum hat 215 Themen und 251 Beiträge.


Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen