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Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters... "AUGE"

in Was gibt es Neues 28.01.2011 18:37
von Gisela Kraus • 224 Beiträge

Original Text in Gesunde Medizin Ausgabe 02/2011 oder www.akupunktur.info

Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters,“ sagt ein sprichwort. Damit ist gemeint, dass jeder einzelne selber darüber entscheidet,
ob er einen sonnenuntergang, ein Bild oder einen Menschen für „schön“ hält. Aber auch, ob ein Fußballspiel spannend oder
langweilig, eine Verkehrslage gefährlich oder entspannt ist, entscheidet immer derjenige, der diese situationen durch seine
Augen wahrnimmt.
Wenn wir einen Baum oder ein Haus sehen, dann nehmen wir zunächst lichtstrahlen wahr, die in unser Auge fallen und dort als
erste stationen die Hornhaut und die Augenlinse durchqueren. Diese beiden teile des Auges sind dafür verantwortlich,
ob wir scharf oder unscharf sehen, denn sie brechen das licht und bündeln die strahlen, bevor sie durch den Augapfel weitergeleitet
werden. Wenn Hornhaut und linse gesund sind und der Augapfel die richtige größe hat, treffen die lichtstrahlen am Augenhintergrund
genau auf der netzhaut (Retina) auf, wo das scharfe Bild eines Baumes oder eines Hauses entsteht und damit wir nicht nur schwarzweiße, sondern auch farbige Bilder sehen können, befinden sich in der netzhaut verschiedene sehzellen: die so genannten
Zapfen sind für die unterscheidung von schwarz und weiß zuständig, die stäbchen für das erkennen von farben.
Die Netzhaut als Übersetzer Die netzhaut hat eine ganz entscheidende funktion beim sehvorgang. Denn die Lichtstrahlen,
die hier auftreffen, müssen zunächst einmal in elektrische Impulse umgewandelt werden, bevor sie der sehnerv an das
Von den fünf sinnesorganen, die uns zur Verfügung stehen, sind die Augen das wichtigste: Denn mit ihnen nehmen wir
etwa 80 Prozent von all den vielen Millionen Informationen auf, die uns täglich aus unserer umwelt erreichen.

Klare Sicht und Orientierung Mit den Augen erfassen wir die Welt LASER-OPERATION FÜR SCHARFES SEHEN?
„nie mehr eine Brille tragen!“ Das erhoffen sich vieleMenschen von einer laser-Operation der Augen, die vor
allem bei Kurzsichtigkeit häufig durchgeführt wird. Dabei wird durch einen kleinen schnitt mit einem präzisen
laserstrahl die Brechkraft der Hornhaut so verändert, dass scharfes sehen wieder möglich wird. seit mehr als 20 Jahren wird diese Methode eingesetzt und man schätzt, dass sich etwa 50.000 Menschen in Deutschland jährlich die Augen lasern lassen. Bis zu 96 Prozent brauchen danach tatsächlich keine Brille mehr, die restlichen vier Prozent allerdings doch. In Ausnahmefällen
kann es sogar zu einer sehverschlechterung oder zu nebenwirkungen wie trockenen Augen oder erhöhter lichtempfindlichkeit kommen. Eine Laser-OP ist nicht für Jeden geeignet: Ab einer Kurzsichtigkeit von minus acht Dioptrien besteht das
Risiko, dass die Hornhaut nicht mehr dick genug ist, um die Operation sicher und erfolgreich durchzuführen. Die Entscheidung für eine laser-OP sollte in jedem einzelfall erst nach eingehender untersuchung und Beratung durch einen erfahrenen Augenarzt erfolgen.

Moderne Medizin 30 Gesunde Medizin 02/2011

So funktionieren unsere Augen Wimpern sie halten staub von unserer Hornhaut ab.
- Hornhaut sie ist klar und lichtdurchlässige und bündelt die einfallendenLichtstrahlen.
- Pupille Je heller die umgebung ist, desto enger ist die Pupille; in der Dunkelheit ist sie größer. Dadurch fällt mehr oder weniger licht ins Auge.
- Iris sie ist ein ringförmiger Muskel, der vor der Augenlinse liegt. er verändert seine größe je nach den lichtverhältnissen in der umgebung. Die Pupille erscheint dadurch manchmal größer, manchmal kleiner. Zudem ist die Iris für unsere Augenfarbe
verantwortlich.
- Augenlinse Durch Anspannung und erschlaffung (Akkomodation) stellt sie unseren Blick auf nahe und ferne gegenstände scharf. Die Augenlinse ist klar und elastisch.
- Aderhaut sie enthält viele Blutgefäße und versorgt so die netzhaut mit nährstoffen und sauerstoff.
- Lederhaut Der gesamte Augapfel wird von der lederhaut wie von einer schutzhülle zusammengehalten.
- Netzhaut sie enthält sinneszellen (Stäbchen und Zapfen), die den Lichtreiz aufnehmen. etwa 120 Millionen Stäbchen sind für das
schwarz-Weiß-sehen zuständig, sechs Millionen Zapfen ermöglichen uns das sehen von Farben.
Sehzellen auf der Netzhaut Die lichtreize, die von den Sehzellen aufgenommen werden, „übersetzt“ die Netzhaut in elektrische
Signale, bevor sie an das Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet werden. Dort entstehen dann die eigentlichen Bilder, die wir sehen.
- Lichtstrahlen fallen durch das Auge ein und bündeln sich im Idealfall auf der Netzhaut, so dass wir scharf sehen. Gallertartiger Glaskörper er nimmt im Augapfel das größte Volumen ein. Die Lichtstrahlen durchqueren auch ihn auf ihrem Weg zur Netzhaut.
- Augenmuskeln sie bewegen unsere Augen nach oben, unten, links und rechts.
- Sehnerv Die optischen Sinneseindrücke leitet der Sehnerv an das Sehzentrum im Gehirn weiter.
- Gelber Fleck - er misst etwa sechs Millimeter im Durchmesser. er ist „der Punkt des schärfsten Sehens“, weil hier besonders
viele Sehzellen eingelagert sind.
- Blinder Fleck - Der Punkt, an dem die Nervenfasern des Sehnervs die Augenhöhle verlassen; daher sind an dieser Stelle keine Sinneszellen, mit denen wir sehen könnten. Diesen scheinbaren Mangel gleicht unser Gehirn aber aus, so dass wir nichts bemerken.

WODURCH WIRD DIE AUGENFARBE BESTIMMT?
Blau, grün oder braun – das sind die grundfarben unserer Augen, wobei es noch Mischtöne wie blaugrau oder etwa graugrün gibt. Wenn man von der farbe der Augen redet, ist damit der Ring gemeint, der die Pupille umschließt, die Iris. und wie die Haut auch, so wird auch die Farbe der Iris durch ein farbpigment bestimmt, das Melanin. Bei blauen Augen fehlt das Melanin, hellbraune oder dunkelbraune Augen enthalten entsprechend viel von dem Pigment; graue und grüne Augen liegen dazwischen. Weltweit schätzt man die Zahl der blauäugigen Menschen auf etwa zehn Prozent, die meisten findet man in skandinavien: so haben in finnland etwa 90 Prozent der Bevölkerung blaue Augen.

Neugeborene haben zu fast 100 Prozent blaue Augen. Das liegt aber daran, dass sich das Pigment Melanin nach der geburt erst entwickeln muss. Daher steht die Augenfarbe eines Kindes erst nach einigen Monaten fest.

Kluge Frage, schlaue Antwort: Einfache Behandlung mit Augenspray „AUGENTROPFEN“ ZUM AUFSPRÜHEN
Bei circa 80 Prozent der Betroffenen mit trockenen Augen ist ein Defekt der lipidschicht der Auslöser für die Augenbeschwerden.
Die extrem dünne fettschicht aus Meibomschen lipiden schützt die tränenflüssigkeit vor schneller Verdunstung
und verhindert das Ablaufen über den lidrand. Ist die lipidschicht defekt, reißt der tränenfilm vorzeitig auf und das
Auge verliert seinen natürlichen schutz. Aufgrund des Defekts empfiehlt sich eine therapie mit den benötigten lipiden.
Augensprays (z. B. tears again liposomales Augenspray, rezeptfrei) mit so genannten Phospholipid-liposomen werden
auf das geschlossene Auge gesprüht. Am lidrand kommt es dann zu einer Vermischung mit den körpereigenen lipiden.
Die schutzfunktion kann bereits mit einer geringen Menge wiederherge stellt werden. Beschwerden wie Jucken, Brennen und sandkorngefühl werden spürbar gelindert. Die unkomplizierte und angenehme Anwendung des Augensprays erleichtert die tägliche Anwendung und ist deshalb auch für Kinder, senioren und Kontaktlinsenträger interessant.

Diabetes mellitus und Bluthochdruck ist eine regelmäßige Augenhintergrundspiegelung wichtig, da die gefäße der Netzhaut
durch diese beiden Volkskrankheiten stark geschädigt werden können.
So kommen Bilder ins Gehirn In direkter Verbindung mit der Netzhaut steht der Sehnerverv ist dafür zuständig, das in elektrische
Impulse übersetzte Bild von einem Baum oder einem Haus weiterzutransportieren.

Der Sehnerv leitet diese Impulse an eine bestimmte Region im hinteren Teil des Gehirns, die elektrischen Impulse wieder
„entpackt“ und es entsteht die Information: „Aha, das ist ein Baum.“ ebenso wichtig ist aber, dass das Bild vom Baum, von einem
Haus oder von einer Person hier in der Sehzentrale nun auch interpretiert und beurteilt wird.

Ob man einen Menschen, einen Baum oder ein Haus als „schön“ oder „nicht schön“ empfindet, liegt daher nicht nur im Auge,
sondern vor allem im Gehirn des Betrachters. Die Bilder, die uns über die Augen erreichen, werden nicht nur nach
„schön“ oder „hässlich“ eingeteilt. Oft nehmen wir auch Situationen wahr, die im Sehzentrum als „lustig“ oder „traurig“ interpretiert
werden, und die Folge können Freudentränen oder Tränen der Trauer sein. In derartigen Fällen sind Tränen Ausdruck
eines bestimmten Gefühlszustandes.

Aber Tränen werden andauernd von Drüsen im Auge produziert, ob wir nun gerade Weinen oder nicht. Denn damit die Augen gesund
bleiben und gut funktionieren, brauchen wir die Tränenflüssigkeit. Sie befeuchtet bei jedem Lidschlag unsere Augen, was wir aber gar nicht bewusst zur Kenntnis nehmen. erst dann, wenn Tränenflüssigkeit fehlt und die Augen trocken werden, bemerkt man ein
unangenehmes Gefühl, als hätte man sand in den Augen. Tränen sind also nicht nur dazu da, Gefühle auszudrücken. Sie säubern andauernd unsere Hornhaut und tragen damit auch ihren Teil dazu bei, dass uns die klare Sicht auf unsere Umwelt erhalten bleibt. >>

Einseitige Ernährung, Nikotin, Alkohol. Durch ungesunde, fettreiche Ernährung mit zu wenig Obst und Gemüse kann es schnell zu Mangelzuständen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kommen.
Nikotin und ein Übermaß an Alkohol schaden den Augen zusätzlich, da sie Gefäße verengen und zu Ablagerungen führen.
Schlechte Einstellung Dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt die zarten Gefäße im Auge. stark erhöhter Blutzucker schadet der Netzhaut durch Ablagerungen in den gefäßen. Fremdkörper und Infektionen Staubkörner und andere kleine Fremdkörper reizen das Auge und können zu Entzündungen führen. Damit Bakterien und Viren nicht ins Auge gelangen, z. B. durch Kontakt mit den Händen, hilft eine gute Hygiene. Zuviel Bildschirmarbeit Wer täglich am Computer sitzt, vergisst oft leicht das Blinzeln. Klimaanlagen
können zusätzlich zu trockenem Auge, dem so genannten „Office eye syndrome“ beitragen. Auch veraltete, flimmernde Monitore strengen die Augen unnötig an und sollten gegen flimmerarme Bildschirme ausgetauscht werden.

Trockene Augen - trockene umgebungsluft durch Klimaanlagen (Büro, Auto, Flugzeug) beeinträchtigt das Schutzschild der
tränenflüssigkeit. Auch Kontaktlinsen, Entzündungen des Lidrands, Hormonveränderungen (Wechseljahre) und lange Bildschirmarbeit sind Ursachen für trockene Augen.
Was die Augen ... ... MÖGEN! Gesunde Ernährung Karotten enthalten Betakarotin, eine Vorstufe des Vitamins A, das wichtig
für das nachtsehen ist. Vitamin C (z. B. in Paprika, Kiwis, Brokkoli) schützt die Augenlinse, der Pflanzenstoff
lutein (feldsalat) bewahrt die netzhaut vor schädlichen uVstrahlen und das Spurenelement Zink (Vollkornbrot, Fleisch und Gemüse)
ist gut für die Sehzellen.
Gute Einstellung - Grundkrankheiten wie ein erhöhter Blutdruck oder Diabetes mellitus sollten durch die entsprechenden Medikamente optimal eingestellt sein. Pflanzenkraft aus Augentrost, FenchelsaSschmerzen, hemmen Entzündungen und wirken abschwellend. Ruhepausen und Blinzeln Wer viel am Computer arbeitet, sollte wenigstens einmal pro Stunde den Blick vom nahen Bildschirm abwenden und in die Ferne schweifen lassen. Das entspannt die Augen ebenso, wie wenn man sie ab und zu mit
den Handflächen abdeckt. Häufiges Blinzeln ist wichtig, damit die Hornhaut stets befeuchtet ist.

Feuchtigkeit - Die Hornhaut wird bei jedem Lidschlag durch Tränenflüssigkeit befeuchtet. Ist davon zu wenig vorhanden,
können künstliche Tränen (Tropfen, Spray) helfen.


zuletzt bearbeitet 27.01.2012 12:26 | nach oben springen


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